Selbstsicherheit ist die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und und Rechte anzusprechen und zu erreichen ohne die Rechte und die Grenzen eines Anderen zu verletzen.

Wir wissen, wir haben die notwendigen Fähigkeiten (Selbstbewusstsein), können sie einsetzen (Selbstvertrauen) und erlauben es uns auch, dies in zu tun (dürfen). Selbstsicherheit ist damit auch kontextabhängig, also von einer bestimmten Situation abhängig.

Niemand ist nun in allen bereichen sozial kompetent oder sozial inkompetent. Vielmehr bezieht soziale Kompetenz auch einen Entwicklungsprozess bzw. Lernerfahrungen mit sich, der letztlich zu mehr Selbstvertrauen bzw. einem stabilen Selbstwertgefühl führen kann.
Menschen unterscheiden sich einerseits hinsichtlich grundlegender Fähigkeiten zur Bewältigung als herausfordernd oder belastend erlebten Situationen. Dies gilt besonders im Kontakt mit anderen Menschen. Als Resilenz wird dabei eine Art Widerstandskraft bezeichnet, die es einem Menschen ermöglicht, negativen Einflüssen und Stressbelastungen im Alltag standzuhalten. So gelingt es vielen Menschen trotz Belastungen und ungünstigen Lebensumständen (wenige Kontakte, finanzielle Probleme, Erkrankungen oder Arbeitslosigkeit) dennoch ohne länger anhaltende psychische Störungen durch das Leben zu kommen. Andere Menschen wiederum haben eine - oft biologisch vorbestimmte - Vulnerabilität, d.h. sie sind einfach empfindlicher in Hinblick auf psychische Belastungen.
Schon allein diese Erfahrung kann aber auch das eigene Selbstvertrauen und damit die Selbstsicherheit massgeblich beeinflussen.

Selbstsicherheit und Salutogenese

Psychotherapie verfolgt zumeist einen positiven Veränderungsansatz (z.B. salutogenetischer Ansatz), der danach fragt :

Quellen

The personal experience of the psychiatrists and psychotherapists in the KOM 2002 team.