Was ist Glück? Sicher eine der meistgestellten Fragen. Direkt neben der Frage: Wie werde ich glücklich? Lassen Sie uns anders fragen: Was meinen wir, wenn wir von Glück reden? Zunächst müssen wir den Begriff Glück aus zwei Richtungen betrachten. „Glück“ ist doppeldeutig. Die Geschichte von Haben und Sein. Es gibt zum einen den günstigen Zufall („Ich habe Glück gehabt!“) und den Zustand („Ich bin glücklich.“).
Die 2. Definition lässt sich präziser als Glückseligkeit bezeichnen. Andere Sprachen sind da genauer. Im englischen Sprachraum wird zwischen „luck“ und „happiness“, im französischen zwischen „fortune“ und „bonheur“ unterschieden.
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Jetzt ist es auch eine Tatsache, dass wir nicht 24 Stunden am Tag nur glücklich sein können. Und Glück hat auch nichts mit sektenartigen, maskenhaften Dauergrinsen zu tun. Was wir aber können: Wir können mehr Glücksmomente suchen und erfahren und wir haben die Möglichkeit, das einzig wahre Glück zuzulassen: Das Glück, das aus unserem Innen kommt. Die tiefste innere Zufriedenheit, die sich nur in uns entwickeln kann. Die nicht von äußeren Umständen abhängig ist. Die auch nichts mehr mit „Glück haben, Glück suchen“ zu tun hat, sondern schlicht und einfach bedeutet: Sich glücklich und zufrieden fühlen. Wie meine ich das?
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Gefahren der Glücksucher: Wir suchen in der Zukunft („Wenn ich das und das habe/erreiche, dann…). Dieses Wenn-Dann-Denken ist gefährlich und führt zu nichts. Wir richten unsere Aufmerksamkeit sehr oft auf das, was uns nicht gefällt, was wir nicht haben, was wir nicht wollen. Wir managen den Mangel. Wie sollen wir uns aber glücklich fühlen, wenn unsere Gedanken sich nur darum drehen, was nicht schön ist? Ziele zu haben ist deswegen ein wichtiger Schritt hin zum Glück.
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