Lassen Sie sich nicht durch den Namen täuschen: Analogkäse heißt nur Analogkäse, weil die gute alte Ana gelogen hat, als sie diesen künstlichen Mist als Käse bezeichnete. Entschuldigen Sie dieses kleine Wortspiel.
Wissen Sie, was in Baby-Öl nicht enthalten ist? Richtig. Auch ich habe (zum Glück) noch nie kleine Kinder darin entdeckt. Und wissen Sie, was in Analog-Käse nicht enthalten ist? Wieder richtig. Der Name ist eine absolute Mogelpackung.
Analogkäse ist eine Mischung aus Öl, Fett und Zusatzstoffen. Manchmal kommen geschmacksgebene Stoffe hinzu, damit wir Verbraucher meinen, es handelt sich um Mozarella, Feta, Emmentaler oder anderen "leckeren" Käsesorten.
Wenn es schon nicht schön ist, falschen Käse zu panschen, ist es nich viel eckliger, uns Kunden nicht darüber zu informieren. Oder wussten Sie, dass auf vielen Tiefkühlpizzen Analogkäse enthalten ist? Oder bei Pizza-Hut? Und selbst viele Käsebrötchen in Bäckereien müssten "Falscher-Käse-Brötchen" heißen. Würden Sie sie dann kaufen?
Die Gründe? Die Geiz-ist-geil-Mentalität, bzw. die Profitgier. Analogdreck kostet nur die Hälfte. Und ist leichter zu verarbeiten.
"Eigentlich" soll es nicht schädlich sein. Aber es ist eben kein Käse und dürfte lebensmittelrechtlich auch nicht als Käse deklariert werden.
Gibt es für uns Kunden Vorteile? Die Hersteller werben damit, dass dieses Kunstprodukt kaum bis keine Milch enthält. Und damit Lactose- und Cholesterinfrei sein soll. Beim Cholesterin bin ich mir nicht sicher, wenn als Ersatzstoff entsprechende Fette verwendet werden.

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