Nüsse - nicht nur zur Weihnachtszeit

Zur Weihnachtszeit tauchen die Nüsse wieder auf. Den Rest des Jahres fristen sie eher ein Schattendasein. Zu unrecht. Denn Nüsse, die botanisch zur Gattung Schalenobst gehören, sind wahre Gesundheitsbringer. Sie enthalten verschiedene B-Vitamine, Vitamin E, die Spurenelemente Kalium, Magnesium, Phosphor und Natrium sowie Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Und wie ist es mit Fett? Ja, auch davon ist einiges enthalten. Und zwar von den guten, Herz- und Aderschonenden einfach und mehrfach ungesättigten Fetten. Sie senken das (schlechte) LDL-und das Gesamtcholesterin.

Die Zusammensetzung ist unterschiedlich und richtet sich nach der Nussart. Auf meiner Homepage finden Sie weiterführende Links.
Nuss-Allergiker müssen leider Abstand nehmen. Und wer eine Birkenpollenallergie hat, leidet meist auch unter einer Allergie gegen Haselnüsse. Zum Glück ist nicht jeder Allergiker gegen alle Nusssorten allergisch.

Das Fazit: Täglich eine handvoll Nüsse ist gesund. Übertreiben sollen Sie es nicht, denn der hohe Fettanteil (auch, wenn es die „gesunden“ Fette sind) muss vom Körper „verbrannt“ werden – oder als Hüftgold gespeichert werden.

Knack die Nuss - Nüsse sind besser als ihr Ruf

DGE aktuell 10/2002 vom 26.11.2002
Die DGE beurteilt Nüsse unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten
Gerade zur kalten Jahreszeit kommen Nüsse wieder häufiger auf den Tisch, ob als Maronenpüree zu Wild, ob Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse in Kuchen und Plätzchen oder neben Apfel und Orange auf dem Nikolausteller. Wegen ihres bekanntermaßen hohen Fettgehaltes beurteilen aber viele die Nuss eher als schlecht. Epidemiologische und klinische Studien in Amerika zeigen jedoch, dass die besondere Zusammensetzung der Fettsäuren in Nüssen - neben anderen Inhaltsstoffen - eine mögliche gesundheitsfördernde Wirkung ausübt. Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe und DGE-Präsidiumsmitglied bestätigt dies: „Neuere Untersuchungen liefern Hinweise auf eine Verminderung des Herzinfarktrisikos bei Verbrauchergruppen mit erhöhtem Nussverzehr. Wie aus klinischen Studien hervorgeht, beruht diese Wirkung auf einer durch den Nussverzehr bewirkten Senkung des Cholesterols und des LDL-Cholesterols im Blut.“ Aufgrund des hohen Kaloriengehalts sollten Nüsse im Rahmen einer vollwertigen Ernährung in kleineren Mengen - aber dafür häufiger - verzehrt werden. Als Zutat für Müslis, Joghurt- und Quarkspeisen oder für zwischendurch können Nüsse eine vollwertige Kost bereichern. Auch bei der Herstellung von Backwaren wie Kuchen, Gebäck oder Brot lassen sie sich gut beimischen. Butter oder Margarine, die normalerweise als Backfett dienen, können so reduziert werden.
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Links

Nüsse in der Ernährung:
http://www.bfel.de/cln_044/nn_784780/SharedDocs/Publikationen/Berichte/bfe-r-01-01,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/bfe-r-01-01.pdf
http://was-wir-essen.de/abisz/2775.php

Zusammensetzung:
http://was-wir-essen.de/abisz/nuesse_gesund_essen_inhaltsstoffe.php