Vertrauen in die eigene innere Stimme zurückgewinnen

Der junge Mann saß am Waldrand auf einem Baumstamm, den Kopf in die Hände gestützt und dachte nach. Er sah nicht sehr glücklich aus. Am Ende des Baumstamms sonnte sich eine Eidechse, deren Haut olivgrün schimmerte. Eine ganze Zeit beobachtete sie den jungen Mann aus den Augenwinkeln, dann huschte sie näher und fragte: „Warum so nachdenklich?“ Der junge Mann seufzte: „Ach, in der nächsten Zeit wird sich so vieles für mich ändern. Wenn es nach meinen Eltern geht, soll ich eine Lehre als Zimmermann anfangen und die Tochter des Dorflehrers heiraten. Aber ich weiß gar nicht, ob ich das alles wirklich will. Manchmal frage ich mich, wer ich überhaupt bin und was ich aus meinem Leben machen will.“ „Tief in deinem Innern weißt du, wer du bist und was du willst. Höre auf die Stimme deines Herzens!“, sagte die Eidechse. „Aber ich kann sie nicht hören“, jammerte der junge Mann. „Dann wäre es gut, wenn du auf Wanderschaft gehst und die Antworten auf deine Fragen suchst“, schlug die Eidechse vor.

Dem jungen Mann schien das eine gute Idee zu sein, zumal er so der geplanten Hochzeit und der Lehre noch einmal für einige Zeit entkommen konnte. „Bevor du gehst, komm noch einmal hier vorbei. Ich will dir ein Geschenk mitgeben“, rief die Eidechse ihm nach, denn er hatte sich bereits erhoben, um zu Hause alles für seine Wanderschaft vorzubereiten.

Seine Eltern waren nicht sehr erfreut, als sie von seinen Plänen hörten. Doch sie wollten ihm noch eine kleine Frist gewähren, bevor der Ernst des Lebens für ihn begann. Der junge Mann schnürte sein Bündel und ging zu Bett. Am nächsten Morgen brach er schon bei Sonnenaufgang auf, ging zu dem Baumstamm und wartete dort auf die Eidechse. Nach kurzer Zeit huschte diese auf den Stamm und blickte ihn aufmunternd an. „Komm mit, ich will dir dein Geschenk geben“, sagte sie.

Der junge Mann folgte der Eidechse ein Stück in den Wald hinein, wo hinter einem alten, dicken Baum zwischen den Wurzeln ein kleines Geschenk in etwas verschmutztem olivgrünem Papier lag. „In dem Geschenk ist ein Kästchen, durch das du die Antworten auf alle deine Fragen findest“, erklärte die Eidechse. „Aber dann muss ich ja gar nicht auf Wanderschaft gehen“, rief der junge Mann fast ein wenig enttäuscht und riss neugierig das Papier auf. Doch was darunter zum Vorschein kam, war eine weitere Schicht Geschenkpapier, diesmal bronzefarben. Und so sehr der junge Mann sich auch bemühte, diese Schicht ließ sich trotz aller Bemühungen nicht entfernen. Fast schien es, als hätte das Papier keinen Anfang, und seine Finger rutschten immer wieder an der glatten Oberfläche ab. „Nun, mit diesem Geschenk hat es eine besondere Bewandtnis“, erklärte die Eidechse. „Jedes Mal, wenn du deiner Wahrheit ein Stück näher gekommen bist, kannst du eine Schicht Papier entfernen, so wie jetzt, wo du dich entschlossen hast, auf die Suche zu gehen. Wann immer du auf deiner Wanderung einer Eidechse begegnest, bitte sie um Hilfe, und sie wird dich darin unterstützen, eine Schicht zu entfernen. Viel Glück und eine erfolgreiche Suche!“

Der junge Mann packte das Geschenk in sein Bündel und marschierte los. Er wanderte den ganzen Tag. Das Wetter war schön, und er genoss die Sonnenstrahlen und die leichte Brise auf seiner Haut. Gegen Abend wollte er sich zum Rasten auf einen Stein am Wegrand setzen, da erblickte er eine bronzefarben schimmernde Eidechse, die sich in den Strahlen der Abendsonne wärmte. Sofort erinnerte er sich an die Worte der Eidechse zu Hause am Waldrand und an ihr Geschenk. Vorsichtig, um das Tier auf dem Stein nicht zu verjagen, griff er nach seinem Bündel und zog das eingewickelte Kästchen heraus. Die Eidechse schien keine Angst zu haben und blickte ihn erwartungsvoll an. „Ich habe hier dieses Geschenk. Eine Eidechse sagte mir, dass ihr anderen Eidechsen mir helfen könntet, meiner Wahrheit ein Stückchen näher zu kommen. Bitte sag mir: Wer bin ich und was soll ich mit meinem Leben anfangen?“

Die Eidechse hob beschwichtigend ein Vorderfüßchen und sagte: „Langsam! Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf dein Herz!“ „Aber ich kann nichts hören!“, wiederholte er verzweifelt, was er schon der Eidechse zu Hause gesagt hatte. „Nun, dann beantworte mir die folgende Frage: Gesetzt den Fall, du könntest deine innere Stimme hören, und sie würde dir etwas ganz anderes empfehlen, als deine Eltern für dich geplant haben, was würde dann passieren?“
„Ich könnte das nie tun! Meine Eltern wären schrecklich enttäuscht und verletzt!“, antwortete der junge Mann aufgeregt. „Hmm, dann scheint mir, du solltest dich entscheiden, ob du es lieber riskieren willst, deine Eltern zu enttäuschen, oder ob du mit deinem Leben etwas tun möchtest, was dich nicht glücklich macht. Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, die dich deiner Wahrheit näher bringt, kannst du die nächste Schicht Geschenkpapier entfernen. Viel Glück und Mut auf deiner weiteren Suche!“

In dieser Nacht schlief der junge Mann sehr schlecht. Die Eidechse hatte recht, er konnte nicht etwas tun, nur um seine Eltern nicht zu enttäuschen. Aber trotzdem wusste er immer noch nicht, was er denn gerne aus seinem Leben machen wollte. Aber selbst, wenn er es wüsste und es tun würde – und das müsste er dann ja – er hätte ein furchtbar schlechtes Gewissen. Zerschlagen erhob er sich am Morgen von seinem Lager unter einem Baum. Wenig hoffnungsvoll zog er sein Geschenk aus dem Bündel, doch zu seinem Erstaunen konnte man nun die Kanten des Papiers und einen Klebestreifen erkennen. Er wickelte das Päckchen weiter aus und stieß – wie er schon erwartet hatte – auf eine weitere unzerstörbare Schicht blauen Papiers. Doch er war dem Kästchen näher gekommen. Scheinbar hatte er etwas Wichtiges erkannt.

Er frühstückte und wusch sich an einem nahe gelegenen Bach, bevor er aufbrach. Als er gerade am Ufer kniete und sich mit den Händen eiskaltes Wasser ins Gesicht spritzte, erblickte er eine blau schillernde Eidechse, die scheinbar zum Trinken an den Bach gekommen war. So schnell hatte er mit keiner neuen Begegnung gerechnet. Auch sie reagierte in keiner Weise ängstlich, als er sich ihr zuwandte und sie ansprach. Er erzählte ihr von dem Geschenk und wiederholte seine Fragen, wer er sei und was er mit seinem Leben anfangen sollte. Auch von der Erkenntnis der letzten Nacht erzählte er ihr. „Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf dein Herz!“, riet ihm die Eidechse. Der junge Mann seufzte und wiederholte, dass er nichts hören könne. „Nun, du sprachst eben von einem schlechten Gewissen, das du hättest, wenn du deine Eltern enttäuschen würdest. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es dein Leben, das deine Eltern verplant haben. Und du hättest ein schlechtes Gewissen, wenn du etwas anderes tätest?! Wie geht es dir damit?“, erkundigte sich die Eidechse.

Der junge Mann zuckte die Schultern und schüttelte sich ein wenig, so als wolle er etwas von sich abschütteln. Für einen kurzen Moment hatte sich sein Gesicht zornig verzogen. Die Eidechse hatte das wohl bemerkt und fragte weiter: „Und was wäre so schlimm daran, wenn du einfach mal wütend auf sie wärst, weil sie das getan haben? Sie haben es gut gemeint, und sie machen es dir damit sehr schwer. Wenn du deine Wut zulassen könntest, dann würde vielleicht auch dein schlechtes Gewissen verschwinden, was dich hindert, die Antworten auf deine Fragen zu finden. Und bis du nach Hause kommst, sind beide Gefühle längst verraucht. Viel Glück und Energie auf deinem weiteren Weg!“ Mit diesen Worten verschwand die Eidechse.

Der junge Mann packte seine Sachen zusammen und setzte seinen Marsch fort. Als er über das zurückliegende Gespräch nachdachte, stieg tatsächlich Wut in ihm auf. Früher, wenn er wütend auf seine Eltern gewesen war, hatte er jedes Mal Ärger bekommen. Wut war immer etwas Schlechtes gewesen. Sein Schritt beschleunigte sich, und hin und wieder trat er zornig gegen einen Pfosten oder gegen eine alte Dose, die herumlag.
Gegen Mittag war er völlig erschöpft, seine Wut war verraucht, und er ließ sich auf einer Wiese nieder. Neugierig griff er nach dem Geschenk, und wie erhofft konnte er das blaue Papier entfernen, und eine dunkelrote Schicht kam zum Vorschein. Nachdem er verschnauft und sich gestärkt hatte, setzte er seinen Weg fort und hielt aufmerksam Ausschau nach einer weiteren Eidechse.

Er musste nicht lange warten, da erblickte er eine an einem Lattenzaun, die in der Mittagssonne rubinrot leuchtete. Auch ihr erzählte er von dem Geschenk und stellte ihr seine Fragen. „Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf dein Herz!“, riet ihm auch diese Eidechse zunächst, und auch ihr erzählte er, dass er nichts hören konnte. „Nun, gesetzt den Fall, du könntest deine innere Stimme hören, und sie würde dir etwas empfehlen, an das du bis jetzt nicht zu denken gewagt hast, wer könnte daran noch Anstoß nehmen außer deinen Eltern?“, fragte sie ihn. „Vielleicht meine Freunde und bestimmt die Leute im Dorf“, antwortete der junge Mann nach kurzem Nachdenken. „Aber eigentlich kann es mir ja egal sein, was die Leute sagen, und meine Freunde würden es schon früher oder später verstehen“, fügte er hinzu und seine Miene hellte sich auf. „Dann kannst du jetzt die nächste Schicht entfernen. Viel Glück und Leichtigkeit auf deinem Weg!“, sprach die Eidechse und huschte davon.
Der junge Mann holte sein Geschenk hervor und wickelte es weiter aus. Eine smaragdgrüne Schicht kam zum Vorschein. Vorsichtig betastete er das Päckchen, um herauszufinden, wie viel Papier ihn wohl noch von dem Kästchen trennte, doch er konnte es nicht beurteilen.

Frohen Mutes wanderte er weiter. Am Abend, als er sich einen Schlafplatz suchte, bemerkte er in einer Ackerfurche einen smaragdfarbenen Schimmer – die nächste Eidechse. Auch ihr erzählte er von seinem Geschenk, bat sie um Hilfe und stellte seine Fragen. „Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf dein Herz!“, begann auch dieses Tierchen seine Rede. „Gesetzt den Fall, du wärst jemand ganz anderes und würdest etwas ganz anderes tun wollen, als du bisher geglaubt hast, was müsstest du dann auf dich nehmen?“ Der junge Mann dachte angestrengt nach, aber ihm fiel nichts ein. „Nimm diese Frage mit auf deinen Weg. Das Laufen und die frische Luft helfen dir beim Nachdenken. Und wenn du weißt, was du auf dich nehmen müsstest, dann entscheide dich, ob du dazu bereit wärst. Ob deine Entscheidung dir dann geholfen hat, deiner Wahrheit näher zu kommen erkennst du daranu daran, ob du das Geschenk weiter auspacken kannst. Viel Glück und Erkenntnis auf deinem Weg!“
Der junge Mann legte sich zum Schlafen nieder. Obwohl die Frage der Eidechse ihn sehr beschäftigte, fiel er sofort in tiefen Schlaf. Die Wanderschaft hatte ihn erschöpft.
Am nächsten Morgen wurde er früh wach und brach zeitig auf. Er dachte angestrengt nach. Hatte an diesem Vormittag eine Eidechse an seinem Weg gesessen, so hatte er sie nicht bemerkt. Zu tief war er in Gedanken versunken.
Als er am Mittag rastete, wusste er noch immer keine Antwort. Wieder und wieder ließ er sich die Frage der Eidechse durch den Kopf gehen. Schließlich gegen Abend fiel es ihm ein: Er würde die Verantwortung übernehmen müssen für das, was er tat. Wenn etwas schief ginge, würde er keinem anderen die Schuld geben können. Es war ein Risiko, die vorgezeichneten Bahnen zu verlassen. Wollte er das wirklich? So war es doch viel einfacher und bequemer! Aber schließlich hatte er sich auf diese Wanderschaft begeben, um herauszufinden, wer er war und was er mit seinem Leben anfangen sollte. Er würde dieses Wagnis eingehen.

Kaum hatte er das beschlossen, zog er instinktiv sein Geschenk aus dem Bündel. Und tatsächlich ließ sich die smaragdgrüne Schicht entfernen. Darunter kam goldenes Papier zum Vorschein. Beschwingt von seinem Entschluss und der Gewissheit, dem Kästchen und damit der Antwort auf seine Fragen wieder näher gekommen zu sein, legte er sich zur Nacht nieder.
Erst spät schlief er ein und erwachte am nächsten Morgen, als die Sonne schon hoch am Himmel stand. Er reckte und streckte sich ausgiebig. Irgendwie fühlte er sich freier, die Welt schien heller. Und hatte ihn das Zirpen der Grillen schon die ganze Zeit begleitet?
Das Geschenk passte inzwischen in seine Hosentasche. Nach dem Frühstück steckte er es ein und brach auf. Den Tag über begegnete ihm zu seiner Enttäuschung keine weitere Eidechse. Doch er genoss seine Hochstimmung und erfreute sich an der Landschaft. Gegen Abend setzte er sich auf eine Bank, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Plötzlich erschien eine Eidechse neben ihm. Im Licht der untergehenden Sonne schimmerte ihre Haut golden. Bevor der junge Mann sein Anliegen hervorbringen konnte, begann die Eidechse zu sprechen: „Du bist wohl der junge Mann, der auf der Suche ist, wer er ist und was er mit seinem Leben anfangen soll?! Ich habe schon viel von dir gehört. Meine Verwandtschaft hat mir von dir erzählt. Und wie es scheint, hast du viel gelernt und viel herausgefunden auf deiner Wanderschaft. Also – wenn du jetzt ganz frei wählen kannst und nichts dich mehr behindert, was möchtest du mit deinem Leben anfangen? Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf dein Herz!“

„Aber ich kann nichts...“, begann der junge Mann aus Gewohnheit, doch noch während er sprach, merkte er, dass das nicht stimmte. Laut und deutlich hörte er jetzt die Stimme in seinem Innern, und mit einem Mal hatte er die Gewissheit, dass sie schon die ganze Zeit da gewesen war. Nur hatte er sie nicht hören können – oder nicht hören wollen? Seine Augen blitzten, während er ausrief: „Ich liebe es, auf der Geige zu spielen. Ich möchte Musiker werden. Und ich möchte nicht die Tochter des Dorflehrers heiraten. Ich liebe sie nicht. Ich möchte erst noch ein bisschen meine Freiheit genießen, und dann ist da ja noch die Tochter des Müllers. Wir trafen uns schon ein paar Mal heimlich unten am Bach.“ Während er sprach, hatte er, ohne es zu merken, das Geschenk aus der Hosentasche gezogen. Jetzt riss er ungeduldig das Papier auf. Endlich fiel der Inhalt in seine Hand.
Der junge Mann hielt ein etwa streichholzschachtelgroßes Holzkästchen in der Hand. „Jetzt hast du das Kästchen“, sagte die Eidechse. „Nun kannst du nach Hause zurückkehren und das Kästchen öffnen. Du hast jetzt die Antworten, die du suchst.“
Der junge Mann bedankte sich und marschierte nach Hause zurück. Erst spät am Abend kam er an, so dass er sich noch nicht den neugierigen Fragen seiner Eltern stellen musste. Er schlich sich ins Bett, stand am nächsten Morgen lange vor den anderen auf und stahl sich mit dem Kästchen, das er ehrfurchtsvoll in den Händen trug, aus dem Haus. Er ging zu dem Baumstamm, wo er der Eidechse das erste Mal begegnet war. Er hätte das Kästchen gerne mit ihr zusammen aufgemacht. Er wartete eine ganze Zeit, doch sie ließ sich nicht blicken. So blieb ihm nichts anderes übrig, als alleine in das Kästchen zu schauen. Was es wohl enthalten mochte? Wie konnten dort Antworten liegen? Für ein Buch oder einen Brief erschien ihm das Kästchen zu klein.

Er holte tief Luft und richtete sich auf . Ehrfurchtsvoll hob er den Deckel und blickte in das Kästchen. Es enthielt – NICHTS. Er konnte es nicht glauben. Was hatte das zu bedeuten? Verwirrt blieb er sitzen. Als er sich etwas gesammelt und die erste Enttäuschung sich gelegt hatte, dachte er noch einmal über die Begegnungen mit der ersten und mit allen anderen Eidechsen nach. Dann fiel ihm etwas auf. Was hatten sie alle gesagt? „Tief in deinem Innern kennst du die Antworten. Höre auf die Stimme deines Herzens!“ Das stimmte. Er wusste doch jetzt, was er wollte. Was darüber hinaus hatte er noch in dem Kästchen erwartet? Mit jeder Schicht Papier, die er entfernt hatte, war er den Antworten, die er gesucht hatte, etwas näher gekommen. Schade, dass die Eidechse nicht aufgetaucht war. Er musste sich unbedingt bei ihr bedanken, bei ihr und all ihren Verwandten. Er blickte sich noch einmal um und ging dann langsam nach Hause zurück, um sich dem Gespräch mit seinen Eltern zu stellen. Das geöffnete Kästchen ließ er auf dem Baumstamm liegen. Er brauchte es nicht mehr.

Auf einem Stein im Laub schräg vor dem Baumstamm rieb sich die Eidechse zufrieden ihre Vorderfüßchen. Sie hatte beobachtet, wie sich der Ausdruck auf dem Gesicht des jungen Mannes nach einiger Verwirrung in einen Ausdruck tiefster Zufriedenheit verwandelt hatte. Ihr Geschenk hatte seine Aufgabe erfüllt! Sie blickte dem jungen Mann versonnen hinterher und sagte leise: „Viel Freude und Erfüllung auf deinem weiteren Weg!“