Glücklich und zufrieden
Ich habe bereits geschrieben, dass der Pfeiler "Zufriedenheit" das Herzstück in meinem Modell ist. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Leben lebenswert ist.
Zufriedenheit bedeutet
- ein gesundes, konstruktives Selbst zu besitzen
- Seine Stärken kennen
- Wissen, warum man etwas macht
- Ziele zu setzen und an ihrer Verwirklichung zu "arbeiten"
- mit sich und der Welt im Reinen sein
- sich selbst akzeptieren
- keine unrealistischen Vergleiche mit anderen Menschen zu ziehen
- dankbar sein
- gedanklichen Reichtum besitzen
- nicht in die Perfektionismusfalle tappen
- in der Work-Life-Balance leben
- seine Ängste und Sorgen im Griff haben
- über sich selbst mal lachen können
- sich selbst nicht zu wichtig nehmen
- die Gestalterrolle in seinem Leben übernehmen
- tolerant sein
- Abschied vom buckligen Bruder des Glücks: Dem Neid
- genießen können
- hungrig sein und bleiben - nach neuen Zielen, neuen Erfahrungen und neuem Wissen
Der Unterschied zwischen Glück (empfinden) und Zufriedenheit:
Zufriedenheit ist eine Voraussetzung, um Glück empfinden zu können.
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„Wer aufhört besser zu werden, hört auf, gut zu sein.“ Philip Rosenthal, Unternehmer, geb. 1916 |
Selbstzufriedenheit
ist nicht Zufriedenheit!
Die Hände in den Schoß legen und erwarten, das alles immer so bleibt – das ist fehl am Platz. Deswegen ist der letzte Punkt in der Aufzählung, hungrig sein und bleiben, der wesentliche Faktor der Zufriedenheit. Denn zufrieden zu sein bedeutet gleichzeitig ein Stück Unzufriedenheit zu besitzen!
Unzufrieden sein ist nicht das Gegenteil von zufrieden sein!
Unglück ist nicht das Gegenteil von Glück und Unzufriedenheit ist nicht das Gegenteil von Zufriedenheit! Ich kann sehr wohl mit meinem Leben zufrieden sein, aber unzufrieden mit einer speziellen Situation. Auch können wir Glück und Unglück gleichzeitig empfindensiehe "Glück" von Stefan Klein, S.XXX)
